lightGIANTS
27Aug/12Off

lightGIANTS Sommeraktion – Abgelaufener Analogsommer 2012

An manchen Tagen sind es über 30° Celisus bei uns in Karlsruhe. Keine gute Zeit für Indoor-Shootings. Als kreative Alternative zu unserem Friday Night Shooting diesen Monat haben wir uns etwas besonderes ausgedacht: Wir bieten 10 lightGIANTS-Blog-Lesern die Möglichkeit Teil eines ganz besonderen Workshops zu werden:

Wir vergeben jeweils einen abgelaufenen Analogfilm (35mm oder Rollfilm) an Selbstabholer in Karlsruhe. Der älteste Film ist 1993 abgelaufen. Wir sind selbst gespannt, was man hier noch rausholen kann.

Freitags treffen wir uns um 19 Uhr auf der Karlsruher Bierbörse, ein Fest hinter dem Karlsruher Schloss. Hier geben wir die Filme aus und wer Lust hat, kann sich mit uns bei einem kühlen Getränk austauschen. Schon an diesem Abend könnte man gemeinsam die Filme nutzen. Ob Ihr auf der Bierbörse oder alleine am folgenden Wochenende fotografieren wollt, knipst den Film voll, lasst ihn billig bei Eurer nächsten Drogerie entwickeln, scannen und reicht uns Eure Ergebnisse ein. Die besten Ergebnisse werden mit Eurer Story hier veröffentlicht. Wir sind gespannt, was Ihr aus den alten Dingern noch rausholen könnt... Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob mit einer alten Knipse, einer hochwertigen betagten Spiegelreflex oder einer teuren Messsucherkamera mit Hammeroptik, nutzt Eure Vitrinenkameras und zeigt uns Euren Sommer 2012.

Hier die Spielregeln:

  • Schreibe einen Kommentar unter diesen Beitrag, damit Du als Teilnehmer ausgewählt werden kannst. (Das Los wird entscheiden!)
  • Erkläre kurz, warum Du dabeisein möchest
  • Mit was möchtest Du die Fotos machen?
  • Kannst Du in Karlsruhe Deinen Film abholen? Falls nicht, musst Du einen eigenen, abgelaufenen Film besitzen.
  • Leider können wir keine Filme verschicken, da die Portokosten den Wert weit übersteigen würden.
  • Du schickst uns bis zum 14.09.2012 mindestens 2 Bilder und bist mit der Veröffentlichung auf lightgiants.com einverstanden.

Wir freuen uns auf Eure Kommentare und den "Workshop".

14Feb/121

14th lightGIANTS Friday night shoot (last shoot for 2011) „A bit of everything“

Unser letztes Shooting 2011 war eine kleine Mischung. Das erste Thema drehte sich um einen Bodybuilder, welcher sich über Nacht verwandelte: vom Anzugträger in einen maskierten, mexikanischen Wrestler. Außerdem hatten wir zwei neue Models, welche in ihren Klamotten herumstolzierten aber auch ebenso beim Bodybuilder miteinbezogen wurden.

Vielen Dank an unsere Models für die tolle Mitarbeit, egal wie verrückt unsere Ideen auch waren.

Tom Lorenzen

      

Phillip Dehm

      

Christian Konrad

      

Wir benutzen nur ein grundlegendes Licht Setup , veränderten über den Abend hinweg aber immer wieder die Lichtformer. Der Grund lag darin, eine gemeinsame Atmosphäre durch die Fotos fließen zu lassen, aber verschiedene, der Situation angepasste Effekte und Blickwinkel. Im Laufe des Abends nahmen wir die Nebelmaschiene und Farbfilter für das Haarlicht hinzu. Dies änderte die Atmosphäre der Bilder, was wir für die Veränderung im Laufe des Abends geplant hatten. Außerdem mussten wir so nicht das Hauptlicht verändern.

Scott Lewis

      

Thomas Reimann

      

Stefan Janeschitz

      

Marco Spalluto

      

Dies fasst das letzte Shooting von 2011 zusammen. Vielen Dank an alle Beteiligten und an alle "Helfer" bei den Workshops im letzten Jahr.
Was wir für 2012 geplant haben wird noch viel größer und besser werden...

      

Und zum Schluss noch das weltberühmte "Making Of" video.

25Jun/110

7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty-Dish gg. Soft-Box″ [Rückblick]

Während des "Studio 101" Workshops kam häufig das Thema der verschiedenen Lichtformer auf. Daher haben wir uns entschieden, einen Workshop auf der Idee “Beauty-Dish gegen Soft-Box″. Das Konzept war einfach: Wir haben eine große Softbox im 45° Winkel zum Model aufgestellt und haben einige Fotos gemacht. Nach dem jeder seine Bilder gemacht hatte, haben wir die Softbox gegen einen weissen Beauty-Dish getauscht, danach gegen einen silbernen und zum Abschluss gegen einen silbernen Beauty-Dish mit  Wabengitter.

Caroline, eine Schneiderin aus der Gegend, hat als Model ihre tollen Kleider, die sie in Handarbeit der Tudorperiode nachempfunden hat. Ein besonderer Dank noch mal für die fantasische Arbeit und die tollen Kleider.

Silke


Laura

Thorsten

Nachdem alle die verschiedenen Lichtformer ausprobiert haben und wir die Unterschiede besprochen hatten, war es Zeit, ordentlich mit dem Shooting loszulegen. Wir haben wieder das "Pseudo-Ring-Licht" aufgebaut und innerhalb etwa einer Stunde ein paar fantastische Fotos produziert.

Matthias


Scott LewisMarkus Wochele

Da wir die Lichter nicht viel bewegt haben, gibt es auf der Diagrammseite nicht allzuviel zu zeigen. Wir wollten ja auch nur den Einfluss unterschiedlicher Lichtformer ausprobieren und vergleichen.

Und zu guter letzt natürlich wie immer ein Behind the Scenes Video und das obligatorische Gruppenbild.

8Jun/113

NM040 – 400 Watt Nebelmaschine [Testbericht]

Vor ungefähr 12 Monaten sprach ich (Scott) mit Kat Bradshaw von Kat Bradshaw Photography. Sie sprach über ihre Nebelmaschine, welche ein Freund ausleihen wolle. Aus Spaß fragte ich sie, ob ich mir die Nebelmaschine auch mal borgen dürfe, und so großartig wie sie ist, sagte sie zu, jedoch würde das Porto von Nashville, Tennessee nach Karlsruhe schmerzhaft teuer sein.  🙂

Es ist noch nicht so lange her, da fand ein "The walking dead" Workshop statt und wir dachten es wäre eine gute Möglichkeit eine Nebelmaschine für das Shooting zu benutzen. Ich fragte m-arx ob er eine organisieren könne, da er "jemand kennt". Die Maschine war klasse, aber viel zu stark für unser Studio. Und so schaute ich mich um was eBay zu bieten hatte.

Das beste Angebot eines seriösen Händlers war eine NM040 - 400 Nebelmaschine mit 5 Litern Flüssigkeit.

Leistung:
400W
Heizzeit: ca. 7 min
Sprühweite: ca. 6 m
Flüssigkeitskapazität: 0.75l
Max. Sprühzeit: 40-50 sec
Maße: (BxLxH) 132 x 242 x 102 mm
Nebel Kapazität: 57m³/min
Mit in der Lieferung enthalten: 1x 400W Nebelmaschine, 1x 5M Auslöser und Kabel, 1x 5l Rauch-Flüssigkeit
Preis: 40€ plus 6,50€ Porto

Angaben des Herstellers

Die NM040 bietet einen günstigen Start in das professionelle Arbeiten mit Nebelmaschinen. Im Gegensatz zu den anderen, robusten Nebelmaschinen ist das Gewicht dieser sehr gering.
Durch die Halterung kann das Gerät nicht nur am Boden verwendet werden, sondern teils auch schwebend. Dank der analogen Technologie ist das Gerät einfach zu benutzen. Die eingebauten Komponenten wurden wegen ihrer Strapazierfähigkeit ausgewählt, sind also hochbelastbar.

Mein Eindruck

Als erstes dachte ich "OHHHH NEIN! Was habe ich da gekauft? Es ist so klein. Schafft das Teil das?". Ich habe es mit ins Studio genommen, ein bisschen getestet und war sehr skeptisch (in dem Moment dachte ich wo ist die Rechnung, damit ich es zurück schicken kann?). Aber bevor ich dabei war es zurückzuschicken, machte ich einen richtigen Testdurchlauf mit dem Gerät (so hatte ich etwas zum bloggen). Und ich bin froh, daß ich das getan habe...

Ich kontaktierte Sandra J.K und fragte ob sie Model sein wolle als "Rocker Girl", damit ich die Nebelmaschine bei einem Studio-Shooting testen könne. Ich probierte die Maschine mit verschiedenen Sprühzeiten und bei verschiedenen Höhen aus. Nach ein paar Versuchen fand ich heraus, was für mich funktionierte. Ich brachte die NM040 auf einem 2,5m hohen Lichtständer an und platzierte sie rechts oben neben einem 400w Bowens Gemini Monoblock (installiert mit Hilfe der Türrahmen und mit einem blauen Gel Filter). Ich benutzte einen roten Hintergrund. Der daraus resultierende Farbkontrast war fantastisch. In dem Moment kam ich richtig gut ins Shooting rein und hatte eine tolle Zeit.

Fazit

Für den Preis ist die Maschine ein tolles Accessoire für das Studio, aber man muss ihre Bedienung und ihre Grenzen kennen. Die Nebelmaschine muss hoch platziert werden, damit der Rauch in das Bild hineinfallen kann. Wenn man außerdem ein Colour Gel im Kontrast zu dem Hintergrund benutzt, erhält man Ergebnisse mit einem "Wow-Effekt".

Grundlagen der Nebelmaschine

Die meisten Nebelmaschinen benutzen eine auf Glycol basierende Flüssigkeit, welche in eine Heizkammer gepumpt wird. Die gängigen Komponenten sind eine Magnetpumpe um die Flüssigkeit hinein zu drücken, ein mit Fiberglas ummantelter Heizblock welcher auf einem Aluminiumplatten-Sandwich basiert, ein Heizelement und ein langes Stück Kupfer-Kapillare welche schlangenartig zwischen den Heizplatten liegen. Bei manchen Stücken ist der Heizer röhrenförmig und die Kapillare herumgewickelt, aber der Effekt ist derselbe.

Beim Einschalten wird das Gerät keine Flüssigkeit in den Heizblock pumpen bevor dieser nicht die richtige Temperatur erreicht hat. Wobei die Pumpe laufen kann und die Flüssigkeit in den Block einspritzen kann. Passiert dies, verdampft die Flüssigkeit sehr schnell und das Resultat ist eine Erhöhung des Drucks, welcher nicht nur einen sehr heißen Dampf erzeugt, sondern auch diesen Dampf aus der Front der Maschine durch die Ausgangsöffnung drückt, welches ganz einfach das Ende der Kapillaren Rohre sein kann, daß heraussticht oder in manchen Fällen ein stecknadelgroße Öffnung damit der innere Druck beibehalten werden kann.
Der daraus resultierende dichte Dampf verlässt die Maschine und in Kontakt mit der kalten Luft entsteht eine dichte Wolke welche dem echte Nebel sehr nahekommt.

4May/110

WOW Thats flash ….

Ich sollte eigentlich häufiger einen Blitzbelichtungsmesser benutzen.... Warum?

Nunja, im letzten Jahr habe ich zwar die Blitzleistung unserer Bowens Gemini Blitze kennengelernt und ich weiss jetzt, wenn das HAUPTLICHT auf X eingestellt ist, dann muss ich meine Kamera "ungefähr" auf Blende f/Y, 1/200tel, ISO 100 Einstellen (X und Y sind hierbei natürlich voneinander abhängig). Aber was ist mit FÜLLLICHT, HAARLICHT und so weiter? Nun, mit ein bisschen Erfahrung weiss man, wieviel mehr oder weniger man benutzen kann und zusammen mit dem Histogramm in der Kamera findet man recht schnell seine Einstellung. Man sollte übrigens niemals dem Vorschaubild in der Kamera trauen, es lügt immer - man sollte zumindest das Histogramm der Kamera benutzen, um die Belichtung zu prüfen. Am besten aber prüft man vorher alles mit einem Blitzbelichtungsmesser, vor allem bei schwierigen Beleuchtungssituationen. Das erspart einem viel Zeit in der Postproduktion (Nachbearbeitung). Am Anfang mag das Thema zwar Komplex erscheinen, ist es aber nicht!

img7_24

Man muss nur diesen 7 (6) einfachen Schritten folgen:

  1. Einstellen der gewünschten ISO Empfindlichkeit am Belichtungsmesser.
  2. Benutzen der weißen Plastikkuppel am Belichtungsmesser (Einfallendes Licht) für die Messung.
  3. Mit dem Belichtungsmesser auf die Kameralinse zeigen.
  4. Den Knopf auf der Seite des Belichtungsmessers drücken (oder von einem Assistenten, dem Model drücken lassen).
  5. Blitz auslösen.
  6. Die Einstellungen für Verschlusszeit und Blende vom Display in die Kamera übernehmen.
  7. Ein perfekt belichtetes Bild aufnehmen, lächeln und sich beim Model bedanken.

Ein paar weitere Tipps, Tricks und Kniffe:

  • Bei einem Porträt den Belichtungsmesser direkt unterhalb des Kinnes oder der Nase halten (lassen).
  • Nach dem Verändern der Blitzleistung oder der Richtung des Lichtes, die Messung wiederholen.
  • Die neueren Belichtungsmesser sind meist so konstruiert, dass sie auf die Kameralinse gerichtet werden.
  • Die älteren Belichtungsmesser sollen manchmal auf die Lichtquelle gerichtet werden. Das Handbuch hilft weiter.
  • Schritt 4 und 5 können in einem Schritt kombiniert werden, wenn man die Blitze an den Belichtungsmesser anschliesst (Modellabhänging), z.B. über ein Sync-Kabel.
  • Nicht oberhalb der empfohlenen Sync-Zeit der Kamera fotografieren (Das Handbuch der Kamera weiss mehr).
  • Während der Messung nicht zwischen dem Belichtungsmesser und dem Blitz stehen - klingt offensichtlich, habe ich aber schon mehr als einmal gesehen. 😉

Der Belichtungsmesser misst nur die Menge Licht, die auf das Subjekt auftrifft, nicht wieviel Licht von diesem reflektiert wird. Man sollte sich merken, dass verschiedene Oberflächen, Farben und Texturen das Licht unterschiedlich reflektieren und dass man dies unter Umständen mit in die Überlegungen einbeziehen sollte. Die meisten Leute benutzen die Belichtungsmessung der Kamera (Display und Histogramm), weil sie faul sind (...wie ich...). Aber die Benutzung eines tragbaren Belichtungsmessers erspart einem viel Nachbearbeitungszeit, da man keine Belichtungskorrekturen mehr in Lightroom, Photoshop oder dem Bearbeitungsprogramm der Wahl vornehmen muss.