lightGIANTS
26Jun/12Off

18th lightGIANTS Friday night shoot. 27.04.2012 „Roaring 20’s“

Auch Ende April war es wieder soweit. Das Friday Night Shooting stand an. Diesmal mit dem Thema "Roaring 20s" und so ging es um die Bildwirkung aus den 1920ern. Lisa war wieder mit ihren Schmink- und Haarkünsten zu werke und modelte gleich mit. Ausserdem machten Tamara und Katrin einen wirklich tollen Job. Die Kameras wurden auf s/w gestellt, die Gesichtsausdrücke und Posen wurden den typischen Bildern aus dieser Zeit nachempfunden und einige Teilnehmer fotografierten sogar mit Film!

Matthias Hüther

     

Benita Kuttelwascher

      

Christian Konrad

      

Marie Ebert

      

Auf diesmal hatten wir eine Menge Spaß, auch wenn die Bilder recht trocken aussehen, aber darum ging es ja! 😉

Markus Wochele

      

Marco Spalluto

      

Thomas Reimann

      

Scott Lewis

      

Aus Zeitgründen gibt es derzeit leider keine MakingOf Videos. Wir hoffen aber, dass es nach dem Sommer wieder in gewohnter Form weiter gehen wird, dann gibt es sicher auch wieder die beliebten Behind the Scenes Einblicke der Two Dudes! 😉

15May/12Off

17th lightGIANTS Friday night shoot. 30.03.2012 „Creative Minimalism“

Die Idee zu diesem Shooting basierte auf einigen Videos die ich auf Youtube und DVDs in den letzten paar Jahren gesehen habe. In allen ging es darum mit einem Minimum an Ausrüstung das best mögliche Resultat zu erzielen. Da einige der letzten Shootings ziemlich komplizierte Licht Set-Ups hatten, dachte ich es es wäre großartig dieses Mal nur einen Bowens Blitz und ein oder 2 Reflektoren zu verwenden.Während ich die Lichtquellen einschränkte wollte ich die Blitzaufsätze nicht einschränken, wodurch wir sehr unterschiedliche Looks erzeugen konnten, wie z.B. hartes Licht kontra weiches Licht, direktes Licht kontra indirektes Licht oder große Lichtquelle kontra kleine Lichtquelle.

Markus Meier

      

Roland Preussmann

     

Scott Lewis

      

Es war eine lange Nacht ... mit 4 Models und 5 Set-Ups dauerte das Shooting 6,5 Stunden. Vielen Dank an alle für ihren großartigen Einsatz. Wir starteten mit einer großen Octabox hinter dem Model und zwei Reflektoren im Vordergrund zwischen denen wir hindurch fotografiert haben. Das erzeugt ein starkes Gegenlicht und die Reflektoren reflektieren genug Licht auf das Gesicht des Models, dass von dem Model mehr wie nur eine Silhouette zu sehen ist. Dieses Set-Up erzeugt großartige Ergebnisse, aber man sollte immer das Abstandgesetzt im Hinterkopf behalten. Die nächsten Set-Ups waren eine Mischung aus einer Softbox und ein oder zwei Reflektoren. Beim letzte Set-Up hatten wir einen großen parabolischen Reflektor gegenüber von einem Sofa aufgebaut.

Christian Konrad

      

Thorsten Rüger

      

Ganz bewusst habe ich bei jedem Set-Up eine andere Schärfentiefe eingesetzt, wodurch jedes Lichtset-Up einen ganz anderes Gefühl erzeugt hat. Um noch mehr Abwechslung zu bekommen haben wir unterschiedliche Posen fotografiert: Kopf und Schultern, 2/3 Körper, Ganzkörper und im Sitzen. Alle hatten einen tollen Abend, was mich sehr Glücklich gemacht hat, da ich viel Zeit und Arbeit in die Organisation der Friday Night Shootings investiere. Ich hatte noch 5 oder 6 weitere Set-Ups im Kopf, so dass es vielleicht ein "Creative Minimalism 2.0" im Laufe des Jahres geben wird.

Markus Wochele

      

Jan Brinker

      

Leider war unser Haus-Film-Team (2dudes) beschäftigt 🙁 Dankenswerterweise haben Markus und Thorsten ein wenig gefilmt und 2dudes können vielleicht einen Film daraus machen 🙂

     

28Sep/110

10th lightGIANTS Friday night shoot. „Glamours/GQ style“

Dieses mal drehte sich bei unserem Freitag Abend Shooting alles um das Thema Modezeitschriften wie z.B. GQ. Um dies zu erreichen hatten wir zwei Models "Sandra" und "Lars"(manche von euch erkennen Sandra vielleicht vom Rocker Girl Shooting).Generell tendiert man bei Herrenmode ein eher hartes Licht zu wählen als bei Frauen. Wir begrenzten unsere Lichtquellen auf zwei Beauty Dishes, große parabelförmige Schirme und einen Ring Blitz.

Benita

     

Johannes Konrad

     

Patrick

     

Beim Shoting fiel mir schnell auf, dass der 2m Schirm (welchen wir als Füllbeleuchtung benutzten) viel zu viel Licht abgab, obwohl wir ihn auf die niedrigste Stufe stellten.Mein Fehler war, dass der silberne Schirm so groß war und so nah am Subjekt, dass er als Reflektor der Hauptlichtquelle agierte. Das Problem wurde jedoch durch Änderung der Position gelöst.

Scott Lewis

      

Thomas Reimann

     

Markus Wochele

     

Für ein paar Bilder nur mit Lars benutzten wir nur einen Beautydish mit Wabenfilter. Das harte Licht wirkte sehr gut auf seinen Wangenknochen und dem Kinn. Vielleicht hätten wir die Haare beleuchten sollen um sie etwas vom Gesicht abzuheben. Ab zu dem Zeitpunkt waren wir zufrieden mit dem Ergebnis.

      

Und es ist fertig.... das weltberühmte "Making Of" Video.

3Aug/117

Sync-Geschwindigkeit

Mit einem Blitz zu fotografieren unterscheidet sich leicht von der Fotografie ohne Blitz. Der entscheidende Schlüssel bei einem Foto mit Blitz ist die Kombination aus Blende, ISO und die eingestellte Stärke des Blitzes. Die eigentliche Belichtung passiert wenn der Blitz zündet, in dieser Zeit muss der Verschluss eurer Kamera mindestens für die Dauer des Blitzes offen sein.

Die Abbrenngeschwindigkeit des Blitzsystems sind recht kurz, 1/1000 einer Sekunde und schneller sind nicht unüblich. Die Belichtung entsteht während der Verschluss eurer Kamera offen ist und der Blitz zündet. Die Verschlusszeit sollte daher länger sein als die Abbrenndauer des Blitzes so das dieser für euch den Augenblick einfriert. Kurz gesagt, der Verschluss der Kamera öffnet, der Blitz feuert und anschließend schließt sich der Verschluss wieder. Die Menge des Lichts welches auf euren Sensor (oder Film) trifft wird somit von der Leistung des Blitzes und der Öffnung eurer Blende (f) bestimmt. Am Ende entscheidet der ISO Wert, wie empfindlich der Sensor (oder Film) auf diese Menge an Licht reagiert.

Stellt ihr eine schnellere Belichtungszeit in eurer Kamera ein als diese mit dem Blitz synchronisieren kann, werdet ihr nur einen Teil des Bildes erhalten. Welcher Teil des Bildes unbelichtet bleibt entscheidet die Richtung in welcher sich euer Verschluss bewegt und wie groß dieser Teil ist, wird durch die Belichtungszeit bestimmt. Stellt ihr die Belichtungszeit viel zu schnell ein, werdet ihr nur ein schwarzes Bild erhalten, ist die Auslösegeschwindigkeit nur leicht zu schnell gewählt, erhaltet ihr einen schwarzen Schatten am Bildrand. Moderne DSLR Kameras haben eine maximale Synchronisationsgeschwindigkeit. Diese variiert von Kameramodell zu Kameramodell. Schaut diese bitte in den Spezifikationen eurer Kamera nach.

Es gibt mehrere Effekte welche ihr durch Anpassungen eurer Einstellungen erzielen könnt. Längere Belichtungszeiten erlauben euch mehr Umgebungslicht einzufangen. Meistens beeinflusst dies den Hintergrund (denn die eingestellte Blende bestimmt wie euer Hauptobjekt belichtet wird). Wird eine längere Belichtungszeit gewählt wird der Hintergrund sichtbarer und erlaubt so eine ausgeprägtere Separierung eures Hauptmotivs vom Hintergrund.

Aber achtet dabei unbedingt auf die Farbtemperatur aller Lichtquellen im Umgebungslicht. Abhängig von ihrer Helligkeit kann eine längere Belichtungszeit zu unerwünschten Farbeinwürfen führen welche eventuelle die Hauttöne eurer Aufnahme verfälschen können. Die Lösung: Die Belichtungszeit verringern, aber nicht zu sehr. Auf der anderen Seite können solche Lichtquellen unter Umständen auch eine angenehme Wärme in eure Bilder bringen.

Eine schnellere Belichtungszeit bringt generell eine schärfere Aufnahme zustande, da weniger Bewegungsunschärfe während der Aufnahme entstehen kann. Außerdem isoliert sie euer Motiv vom Hintergrund, da weniger Umgebungslicht eingefangen wird.

7Jul/110

Lichtsetzung – Die ersten Schritte Teil 2

1. Großflächige oder punktuelle Lichtquelle

Je großflächiger die Lichtquelle ist, umso weicher wird das Licht. Je punktueller, umso härter. Eine großflächige Lichtquelle verringert den Schatten, reduziert den Kontrast und dämpft die Strukturoberfläche. Eine punktuelle Lichtquelle bewirkt das Gegenteil.
Dies geschieht weil das Licht bei einer großflächigen Lichtquelle dein Objekt von mehreren Seiten trifft, was dazu führt, dass die Schatten ausgefüllt werden und die ganze Szene mehr, sowie weicher beleuchtet.

2. Nahe oder Entfernte Lichtquelle

Je näher das Licht ist, umso weicher wird es sein. Je weiter entfernt umso härter.
Je näher du das Licht heranführst, umso größer (also großflächiger) wird es in Relation zu deinem Objekt. Ziehst du das Licht weiter weg, wird es kleiner und somit punktueller.

3. Zerstreuung

Durch Zerstreuung wird das Licht verteilt und man erhält dadurch grundsätzlich eine großflächigere und damit weichere Lichtquelle. An einem bedeckten oder nebligen Tag wird der ganze Himmel zu einer einzigen sehr großflächigen Lichtquelle - die Himmels-Softbox.
Materialien wie transparentes Plastik oder weißes Tuch zerstreuen hartes Licht. Man kann einen Streukörper oder Diffusor vor ein künstliches Licht anbringen wie z.b. ein Reflektorschirm. Oder wenn du in der grellen Sonne bist, benutze ein helles Zelt oder einen weißen Stoff um das Licht, welches auf dein Subjekt fällt, zu dämpfen.

4. Abprallendes Licht

Abprallendes Licht funktioniert wie Zerstreuung. Ziele mit einer punktuellen Lichtquelle auf eine großflächige, matte Oberfläche (wie z.B. eine Wand, die Decke oder einen matten Reflektor) und es reflektiert nicht nur das Licht sondern zerstreut es über eine weite Fläche hinweg.
Benutzt du jedoch einen glänzenden Reflektor wird das Licht punktuell abprallen. Der extremste glänzende Reflektor ist der Spiegel. Das Licht wird punktuell reflektiert. Prallt das Licht von einer farbigen Oberfläche ab, kann dies die Farbbalance, bzw. die Temepratur deines Bildes ändern.

5. Das Abstandsgesetz

Das Abstandsgesetz (im Bezug auf Fotografie) besagt "Je weiter entfernt die Lichtquelle, um so mehr nimmt das Licht ab". Es wird also im Bezug auf dein Subjekt schwächer.
Die Regel sagt, dass das Licht abnimmt im Quadrat zu der Distanz. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Wenn du das Licht doppelt so weit von deinem Subjekt entfernst, hast du am Ende nur noch ein Viertel des Lichts auf deinem Subjekt.
In anderen Worten: das Licht wird schwächer wenn du es entfernst. Bedenke, dass hier auch das abprallende Licht (auch in einen glänzenden Reflektor) dazuzählt. Licht wandert.



6. Lichtfall

Du kannst deine Lichtquellen benutzen um den Bezug zwischen deinem Objekt und dem Hintergrund zu variieren. Wenn du das Licht nah an dein Objekt heranbringst, wird der Lichtfall auf den Hintergrund betonter. Ist das Licht weiter weg vom Objektjekt wird der Hintergrund relativ heller sein weil mehr Licht sich vom Subjekt auf den Hintergrund verteilt.
Dasselbe gilt für Seitenbelichtung. Ist eine Lichtquelle nahe an der Seite deines Objekts wird der Lichtfall über das Bild betonter sein wie wenn es weiter entfernt ist.

7. Frontales Licht

Frontales Licht schwächt die Strukturoberfläche. Licht von der Seite, von oben oder unten betont diese. Ein Portrait-Fotograf möchte die Lichtquelle nahe an der Linie des Objektivs beibehalten um Hautfalten zu dämpfen, während ein Landschaftsfotograf eher Seitenlicht bevorzugt um die Oberfläche von Steinen, Sand und Laub hervorzuheben. Generell ist mehr Oberflächenstruktur sichtbar je höher Winkel des Lichteinfalls auf das Objekt ist

8. Schatten

Schatten bringen Tiefe und Volumen in das Bild. Licht von der Seite, oben oder unten werfen tiefe und lange Schatten welche Volumen geben. Stilleben-, Produkt- und Landschaftsfotografen benutzen aus diesem Grund abgewinkelte Lichtquellen.
Positionier ein Licht hoch über deinem Objekt und leicht an der Seite und nach unten abgewinkelt. aber nicht so stark, dass der Schatten der Nase zu sehr auf der oberen Lippe zu sehen ist.

9. Gegenlicht

Gegenlicht kann man als eine stark zerstreute Lichtquelle benutzen. Eine Person, welche mit ihrem Rücken zu einem hellen Fenster steht, wird mit reflektierendem Licht von einer gegenüberliegenden Wand beleuchtet. Jemand der draußen mit dem Rücken zur hellen Sonne steht wird durch das Licht des Himmels von vorne beleuchtet. Wenn man eine helle Lichtquelle im Hintergrund benutzt und den Lichtfall dessen auf das Objekt reflektiert, wird man die Oberflächestruktur des Gesichts schwächen.

10. Farbe

Licht besitzt Farbe, obwohl es "weiß" aussieht. Dies nennt man Farbtemperatur und unser Gehirn kann diesen Eindruck sehr gut anpassen, so dass wie es kaum wahrnehmen.
Digitale und Analoge Kameras können jedoch Lichtfärbungen aufnehmen, die unser Auge nicht gesehen hat. Die Farbe des frühen Morgens oder des späten Nachmittags sind warm wohingegen die Mittagssonne bläulich sein kann.
Klare Glühbirnen werfen ein gelbliches Licht. Und jede Oberfläche von der dieses Licht abprallt fügt seine eigene Farbe hinzu. Mit einer digitalen Kamera kann man den Weißabgleich einstelen um die Lichtfärbung zu ändern oder um diese zu betonen wie zum Beispiel bei einer Landschaft oder einem Portrait eine wärmere Lichttönung zu geben.

Tips umsetzen

Wenn du einmal im Studio fotografiert hast, ergeben diese Tips viel mehr Sinn. Was viele Leute nicht verstehen wenn sie das erste mal im Studio sind ist...

 

Der Studio-Blitz hat normalerweise zwei Lampen. Ein Einstellicht und die Lampe für den eigentlichen Blitz. Diese Lampen können unterschiedliche Farbtemperaturen haben. Wenn du dein Licht positionierst, zeigen dir die Einstellampen den Lichtfall. Du wirst die Schatten sehen und eine Eindruck bekommen wie hart oder weich dein Licht ist. Wenn du allerdings blitzt, kann es sein, dass die Farbtemperatur anders ist als das, was du vorher gesehen hast.
Haben deine Fotos eine komische Lichtfärbung, kann es sein, dass du deine Kamera auf "Automatischen Weißabgleich" (AWB) gestellt hast. Deine Kamera hat den Weißabgleuch des Einstellichts gemessen, welches viel wärmer ist als der Blitz.