lightGIANTS
14Feb/121

14th lightGIANTS Friday night shoot (last shoot for 2011) „A bit of everything“

Unser letztes Shooting 2011 war eine kleine Mischung. Das erste Thema drehte sich um einen Bodybuilder, welcher sich über Nacht verwandelte: vom Anzugträger in einen maskierten, mexikanischen Wrestler. Außerdem hatten wir zwei neue Models, welche in ihren Klamotten herumstolzierten aber auch ebenso beim Bodybuilder miteinbezogen wurden.

Vielen Dank an unsere Models für die tolle Mitarbeit, egal wie verrückt unsere Ideen auch waren.

Tom Lorenzen

      

Phillip Dehm

      

Christian Konrad

      

Wir benutzen nur ein grundlegendes Licht Setup , veränderten über den Abend hinweg aber immer wieder die Lichtformer. Der Grund lag darin, eine gemeinsame Atmosphäre durch die Fotos fließen zu lassen, aber verschiedene, der Situation angepasste Effekte und Blickwinkel. Im Laufe des Abends nahmen wir die Nebelmaschiene und Farbfilter für das Haarlicht hinzu. Dies änderte die Atmosphäre der Bilder, was wir für die Veränderung im Laufe des Abends geplant hatten. Außerdem mussten wir so nicht das Hauptlicht verändern.

Scott Lewis

      

Thomas Reimann

      

Stefan Janeschitz

      

Marco Spalluto

      

Dies fasst das letzte Shooting von 2011 zusammen. Vielen Dank an alle Beteiligten und an alle "Helfer" bei den Workshops im letzten Jahr.
Was wir für 2012 geplant haben wird noch viel größer und besser werden...

      

Und zum Schluss noch das weltberühmte "Making Of" video.

25Jun/110

7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty-Dish gg. Soft-Box″ [Rückblick]

Während des "Studio 101" Workshops kam häufig das Thema der verschiedenen Lichtformer auf. Daher haben wir uns entschieden, einen Workshop auf der Idee “Beauty-Dish gegen Soft-Box″. Das Konzept war einfach: Wir haben eine große Softbox im 45° Winkel zum Model aufgestellt und haben einige Fotos gemacht. Nach dem jeder seine Bilder gemacht hatte, haben wir die Softbox gegen einen weissen Beauty-Dish getauscht, danach gegen einen silbernen und zum Abschluss gegen einen silbernen Beauty-Dish mit  Wabengitter.

Caroline, eine Schneiderin aus der Gegend, hat als Model ihre tollen Kleider, die sie in Handarbeit der Tudorperiode nachempfunden hat. Ein besonderer Dank noch mal für die fantasische Arbeit und die tollen Kleider.

Silke


Laura

Thorsten

Nachdem alle die verschiedenen Lichtformer ausprobiert haben und wir die Unterschiede besprochen hatten, war es Zeit, ordentlich mit dem Shooting loszulegen. Wir haben wieder das "Pseudo-Ring-Licht" aufgebaut und innerhalb etwa einer Stunde ein paar fantastische Fotos produziert.

Matthias


Scott LewisMarkus Wochele

Da wir die Lichter nicht viel bewegt haben, gibt es auf der Diagrammseite nicht allzuviel zu zeigen. Wir wollten ja auch nur den Einfluss unterschiedlicher Lichtformer ausprobieren und vergleichen.

Und zu guter letzt natürlich wie immer ein Behind the Scenes Video und das obligatorische Gruppenbild.

20Jun/110

Photowalk Rastatt – Flickr Klub Karlsruhe

Am 07.05.11 hat der Flickr Klub Karlsruhe in Rastatt einen Photowalk mit  BBQ im Anschluss organisiert. Da die lightGIANTS aus dieser Gruppe entstanden sind möchten wir Euch natürlich auch darüber berichten.

Das Bedingungen für diesen Photowalk hätten besser nicht sein können, die Temperatur stieg nahezu auf 28°C und die Sonne sorgte für genügend “available light”.  Vor dem Walk haben wir uns alle bei mir (Stefan) getroffen, damit das Grillfleisch und die Getränke für die spätere BBQ-Grillparty zwischengelagert und gekühlt werden konnte.

Insgesamt haben sich 15 Personen angemeldet, die dann auch alle erschienen sind. Nach kurzer Begrüssung sind wir direkt mit dem Walk gestartet. Wir sind dem Flüsschen “Murg” entlang auf die andere Seite der Innenstadt gelaufen.

by istefan™

Einige andere Eckpunkte unseres Walks waren der Figurengarten am Arbeitsamt, die Pagodenburg, der Wasserturm und die Einsiedelner Kapelle. Die letzte Station war dann das frisch renovierte Residenzschloss von Rastatt. Dort ist auch das Gruppenbild entstanden.

by Dragoş

Wir hatten wirklich sehr viel Spass auf diesem Photowalk. Und das anschliessende BBQ war der Abschluss eines wunderschönen Tages. Ich finde es immer wieder interessant sich mit anderen Photoenthusiasten auszutauschen und neue bzw. andere Sichtweisen zu entdecken. Auch das Kennenlernen von neuen Techniken (z.B. Infrarot-Fotografie) erweitert in angenehmer Atmosphäre den eigenen Horizont.

Hier ein Auszug aus den Bildern, die an diesem Tag entstanden sind:


by skynex                     by Tiffie                      by Silke

Aus meiner Erfahrung werden bei diesen Ausflügen unzählige Bilder gemacht, die man natürlich auch mit seinen Freunden und Photowalkern teilen möchte. Hierfür hat Markus Wochele ein sehr gutes Tool für unsere Homepage entdeckt. Es heisst ZenPhoto. Hier hat jeder Teilnehmer über ein Login Zugriff auf eine Galerie und kann die Bilder hochladen.

Wir benutzen dieses Tool auch für unsere lightGIANTS-Workshops, die jeden letzten Freitag im Monat stattfinden. Hier können die Workshop-Teilnehmer Ihre Ergebnisse hochladen und so mit uns und auch den Models teilen. Dadurch entfällt das lästige versenden oder mühsames herunterladen der Bilder von verschiedenen Plattformen. Man kann auch einen kompletten Ordner als Zip-File herunterladen und muss nicht jedes File einzeln auswählen.

24May/111

6. lightGIANTS Freitags Workshop „Studio 101“ [Rückblick]

Auf Anfrage einer "serbischen Anarchistin" 😉 habe ich (Scott) einen Studioworkshop für Leute, die noch nie in einem Studio gearbeitet haben, organisiert. Der Grundgedanke war hierbei, zuerst die Grundlagen zu behandeln und dann ein paar unterschiedliche Beleuchtungen "Licht-für-Licht" aufzubauen, damit die Teilnehmer sehen können, welchen Einfluss jedes Licht auf das Gesamtbild hat.

Wir haben die ersten 30 oder 40 Minuten damit verbracht über verschiedene Lichtformer, Blitzfernauslöser, hartes Licht, weiches Licht etc. zu sprechen. Nachdem wir angefangen haben zu fotografieren, haben wie die Position des Blitzes in Bezug zu Abstand zum Motiv, Größe, Helligkeit und so weiter behandelt, da es anhand praktischer Beispiele einfacher zu verstehen ist.

Deana Maksimović-Vidanović


Tim Schuler
Carlos Morra

Da jede Beleuchtung Schritt für Schritt aufgebaut wurde, konnte man den Unterschied sehen, den der einzelne Blitz auf das Bild gemacht hat. So war es einfacher, die Funktion von Hauptlicht, Fülllicht, Haarlicht etc. zu erklären, da der Aufbau am Schluss meist doch recht komplex wurde. Manchmal kam es mir aber auch so vor, als wollten die Teilnehmer schneller weitermachen, als ich die Lichter einstellen konnte. 🙂

Stefan Janeschitz


Scott Lewis
Markus Wochele

Wir haben viele einfache Setups mit ein oder zwei Blitzen durchgenommen, meist ein Haupt- und ein Fülllicht oder Haupt- und Haarlicht. Das ganze ist dann in einem kompliziertem Beleuchtungskonzept mit drei oder vier Blitzköpfen gegipfelt. Als krönenden Abschluss haben wir ein ziemlich spezielles "Pseudo-Ringlicht"-Setup aufgebaut, dass wir aufgrund der markanten, blumenförmigen Reflektion in den Augen der Models "Blumenlicht" getauft haben.

Besonderer Dank gilt unseren zwei Models "Tiffie" und "Oxanna", die wundervolle Arbeit geleistet haben. Alles in allem hatten alle viel Spaß an diesem Abend und nun kommt auch schon unser weltbekanntes Making-Of Video...


...und ein Gruppenbild zum Abschluss.

6May/116

Erfahrungsbericht: Studio-Einsteiger

Wow, dies ist der erste Blogeintrag, der von jemand anderem als den vier lightGIANTS geschrieben wurde... Danke an "D" für den coolen Gastartikel...

Von: Deana Maksimović-Vidanović

Der "Friday Night Shoot" Workshop "Studio 101" im lightGIANTS Studio war meine erste Erfahrung im Studio. Davor war ich nur im Studio, Passfotos machen zu lassen. Als Scott vorgeschlagen hat, dass wir einen Anfängerkurs machen, habe ich, zusammen mit Carlos und Tim – alten Weggefährten aus dem Flickr Klub Karlsruhe , die Gelegenheit beim Schopf gepackt.

Ich habe ungefähr 2003 angefangen, mich für Fotografie zu interessieren. Aber erst 2005 habe ich mich bei Flickr angemeldet. Nachdem ich ein paar Jahre mit verschiedenen Genres experimentiert habe (hauptsächlich Streetfotografie und Urbane Landschaftsaufnahmen), habe ich mich auf Porträts konzentriert und nach der Geburt meiner Tochter auf Kinderfotos.

Ich arbeite beim Fotografieren fast ausschließlich mit dem verfügbaren Licht, denn ich empfinde es als Herausforderung, mit den begrenzten Möglichkeiten zu arbeiten. Ich glaube auch, dass diese Atmosphäre von natürlichem Licht das ist, was bei Studiobildern fehlt. Ich möchte nicht behaupten, dass ich letzten Freitag eines besseren belehrt worden bin, aber mein erstes Shooting in einem Studio war eine sehr spaßige, positive Erfahrung, die ich gerne wiederholen möchte.

Scott hat zu Anfang die Grundlagen erklärt - wie man die Blitze einstellt, wo man sich hinstellt, wo die Models stehen,  wie man die Kamera einstellt. Ich habe festgestellt, dass es viel Arbeit ist, im Studio alles so einzustellen, wie man es haben will. Man muss dabei durchaus Berechnungen ausführen und ein paar Grundlagen der Optik beachten. Andererseits, wenn man einmal die Grundlagen gelernt hat, kann man seiner Vorstellung freie Hand lassen. Zwei Lichter, warum nicht drei? Eine unserer Einstellung bestand aus einer Softbox vor dem Model, ein direkteres, härteres Licht dahinter und eine kleinere Lichtquelle um die Schatten zu reduzieren. (Fast) alles ist möglich!

Tiffie und Oxana waren unsere Models an dem Tag und der erste Bildstil war High-Key, mit einem weißen Hintergrund. Ich persönlich bevorzuge ein dezenteres Licht und einer dunkleren Umgebung, daher war mein Lieblingsaufbau mit einem dunkelrotem Hintergund und zwei frontalen Streiflichtern, die eine ungewöhnliche Reflektion in den Augen der Models erzeugt haben. Die Mädels waren sehr geduldig und haben es geschafft, drei Stunden lang zu lächeln! Es ist wohl doch nicht so leicht ein Model zu sein, wie es scheint.

Ich habe eine Menge bei diesem Shooting gelernt, nicht nur das technische Know-How, sondern habe auch gelernt, was für ein Aufwand es ist, ein solches Shooting im Studio zu organisieren. Unsere Gastgeber haben eine Menge Liebe und Enthusiasmus in diese Sache gesteckt. Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop und ich bin mir sicher, dass es noch viele Leute gibt, die lernen wollen, wie es ist in einem Studio zu fotografieren - warum sollte man diesen Kurs nicht regelmäßig anbieten? Ich bin sicher, die Warteschlange würde von hier bis Frankreich reichen!

6th-friday-shoot-The serbian anarchist