lightGIANTS
26Jul/113

8. Freitags Workshop „Hard Rock Lighting“ [Rückblick]

In diesem Workshop ging es um das Thema "Hard Rock Lighting". Wir haben eine 3 köpfige Rock-Band ins Studio eingeladen und wollten Lichtsetups und Perspektiven zeigen mit welchen man actionreiche Bilder für solch ein Thema in Szene setzen kann. Hierbei wurden primär zwei Lichtsetups gezeigt. Beim ersten Lichtsetup haben wir mittels zweier Striplights harte Lichtkanten erzeugt und das Keylight stellte die große Oktabox dar welche frontal auf die Personen gerichtet war. Das zweite Setup sollte eine Bühnen-Lichtsituation darstellen. Hierbei verwendeten wir ein Beautydisch als Keylight, eine Softbox als Filllight und einen Blitz im Hintergrund mit Barndoors und blauer Folie um etwas Farbe ins Bild zu bringen. Direkt unter dem farbigen Blitz wurde unsere neue Nebelmaschine aufgestellt.

Andreas Schott


Philip Dehm

Markus Meier

Die drei Jungs, Jannis, Nikita und Atilla brachten unmengen an Equipment mit, jeder zwei Gitarren/Bässe, wir hatten zwei komplette Schlagzeuge zur Verfügung und noch viel mehr Equipment welches wir in der Zeit leider garnicht alles verwenden konnten. Ausserdem lieferten sie nach dem anfänglichen Auftauen den kompletten Abend bis zum Ende perfekte Motive und Posen und hatten selbst nen riesen Spaß! Das hat man gemerkt. Danke an euch drei an dieser Stelle! Besser hätte es nicht laufen können!

Marco Spalluto


Prisma Septica

Markus Wochele

Thomas Reimann

Als wir mit den zwei Setups fertig waren ging es wieder in die offene Runde, hier haben wir ein weiteres Lichtsetup aufgebaut und noch einige weitere Bilder gemacht und die verschiedensten Einstellungen, Posen und Ideen ausprobiert.

Der Abend wurde natürlich mit entsprechender Rockmusik begleitet und wir denken, jeder kam aus seine Kosten. Im Anschluss natürlich noch ein Behind the Scenes Video, diesmal erstellt von Daniel Neu (Crowbar Productions) da wir lightGIANTS etwas unterbesetzt waren mussten wir dies aus der Hand geben. Vielen Dank Daniel für deine Mühen!

24Jul/119

solidcase Gewinnspiel – der Gewinner

Anfang letzter Woche haben wir mit freundlicher Unterstützung von solidcase ein Gewinnspiel gestartet. Wir haben uns etwas regere Beteiligung erhofft aber wir sind zufrieden und haben einen Gewinner.Der Glückliche ist...

Marco Spaluto

Herzlichen Glückwunsch! Wir waren beeindruckt was für eine Mühe du dir gegeben hast um an die Lösung des Lichtsetups zu kommen. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Marco hat zu Hause mit begrenzten Mitteln das Setup nachgebaut um zu sehen wie die Positionen der Blitze gewesen ist.

Und hier ist die Auflösung an welche Marco sehr nach heran kam.

Und dein Preis ist ein solidcase in schwarz im Wert von 98,- €

Viel Spass mit deinem Preis!

veröffentlicht unter: GiveAway 9 Kommentare
19Jul/1120

solidcase Lichtsetup herausfinden (Gewinnspiel)

Dank den Jungs von "solidcase" können wir ein Gewinnspiel für euch starten.

Das Konzept ist einfach:
Ich habe im lightGIANTS Studio ein Foto von einem solidcase aufgenommen, ihr müsst herausfinden was für ein Lichtsetup ich verwendet habe. Wie viele Blitze, welche Lichtformer, Positionen...

Der Preis

ein iPhone 4 solidcase im Wert von €98,- ... tatsächlich ist es das welches ihr auf dem Gewinnspiel-Bild seht.

Die Regeln

  • Die erste richtige Antwort gewinnt
  • Mitglieder der lightGIANTS, soldicase und Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Ihr dürft pro Tag nur 3 Tipps abgeben
  • Ihr könnt Ja/Nein Fragen stellen, diese zählen aber als Tipp
  • Wenn ihr tippt, antworte ich mit Nein, nah, sehr nah oder Gewinner
  • Jeden Tag an dem das Setup nicht erraten wurde, gebe ich einen weiteren Hinweiß
  • Der Versand ausserhalb Deutschlands muss selbst getragen werden
  • Den Versand innerhalb Deutschland tragen wir lightGIANTS
  • Wir lightGIANTS kommen nicht für eventuell entstehende Zollkosten auf, das Paket wird aber als Gewinn gekennzeichnet
  • Wir können nur Antworten in deutsch oder englisch annehmen
  • Wir wollen nicht nur die Anzahl und Position des Lichtsetups wissen, auch welche Lichtformer verwendet wurden
  • Die Skalierung der Blitze ist irrelevant, solltet ihr aber einen Tipp haben, könnt ihr diesen gerne mit abgeben
  • Die Spielleitung hat das letzte Wort und wird keine Korrespondenz eingehen

Das sind genug Regeln und denkt immer daran das es hier zum Großteil um Spass und einen tollen Preis geht... Und hier ist das Gewinnspiel-Bild:

click to enlarge

Ich habe eine größere Version als sonst gepostet so das ihr ein paar mehr Details des Lichtsetups sehen könnt. Und hier sind die EXIF Daten um euch für den Anfang zu helfen...

Kamera: Sony DSLR-A900
Belichtung: 0.008 sec (1/125)
Blende: f/8.0
Linse: 50 mm 2.8 macro

12Jul/110

Den Blick schärfen – Teil 2

Vor langer Zeit als ich (Scott) anfing zu fotografieren, war ich davon überzeugt, dass die Kamera mich zu einem besseren Fotografen machen würde. Als meine Leidenschaft für Fotografie zunahm, versank ich in sämtlichen Foto-Magazinen und Fachbüchern. Ich studierte die Werke von Fotografen wie William Albert Allard, Mary Ellen Mark, und Gordon Parks um mehr Einsicht zu erhalten und Informationen zu finden über ihr Kamera Equipment. Mein Fehler war zu glauben, dass ich dasselbe Equipment benötigen würde, um gute Fotos zu machen. Aber egal welche tollen Kameras und Gerätschaften ich fand, ich kam immer wieder zurück zu derselben Kamera mit denselben Objektiven (eine alte Minolta SLR mit einer handvoll Objektiven)... Warum? Weil es das war, was für mich funktionierte.
Viele Jahre später prägte Chase Jarvis den Satz: "Die beste Kamera ist die, die du bei dir hast." Es ist also nicht wichtig welchen Foto du benutzt, sondern wie du ihn benutzt. Diese besagten Objektive spielen eine sehr wichtige Rolle, aber mehr dazu in einem anderen Beitrag.

BELICHTUNG

Benutzt du eine moderne Kamera, wird diese, wenn du durch den Sucher schaust und den Auslöser halb gedrückt hälst, eine Belichtungsmessung machen (und fokussieren). Kurz, sie schaut wieviel Licht zur Verfügung steht. Dies nennt man EV (Exposure Value/Belichtungsmessung) und ist die Basis für dein Foto, beruhend auf deinen Einstellungen. Die Kamera welche ich benutze hat drei grundlegende Messarten. Da nicht jeder dieselbe Kamera hat, musst du bei deiner genau nachschauen, bzw. das Handbuch zu Rate ziehen.

ev (by !Shot by Scott!)

Deine Kamera misst nur das Licht, welches es sehen kann und wird bei verschiedenen Lichtgegebenheiten evt. nicht korrekt messen. Das EV der Kamera ist also nur eine Richtlinie die irgendwo von einem Hersteller festgelegt wurde und muss nicht die richtige Messung für dein Bild sein.

exposure_triangle (by !Shot by Scott!)

Die drei Aspekte (Einstellungen) deiner Belichtung liegen alle in deiner Hand. Änderst du einen hat das nicht nur Einfluss auf dein letztendliches Bild sondern auch auf einen oder die beiden anderen Einstellungen. Ich fototgrafiere z.B. gerne im A-Modus (Aperture Priority). Ich stelle f/ (die Blende) auf die Tiefensschärfe, welche ich erzielen will. Das ISO passe ich den Lichtgegebenheiten an (das ist abhängig von der Belichtungszeit). Passe ich meine Blende an und lasse das ISO wie es ist wird meine Kamera automatisch die Belcihtungszeit ändern. Denke immer daran, dass DU das Foto machst, nicht deine Kamera.

Es gibt zwei tolle Arbeitshilfen in deiner Kamera, welche dir helfen deine Belichtungsmessung anzuschauen und anzupassen: Das Histogramm und der EV-Abgleich. Werden beide richtig benutzt, erspart dir das eine Menge Zeit wenn du die Bilder später bearbeitest.
Benutzt du das Histogramm, mag das am Anfang ins unermessliche gehen, aber es ist etwas, dass jeder Fotograf verstehen sollte um das beste Ergebnis seiner Kamera zu erhalten. Mehr dazu ein andermal.

7Jul/110

Lichtsetzung – Die ersten Schritte Teil 2

1. Großflächige oder punktuelle Lichtquelle

Je großflächiger die Lichtquelle ist, umso weicher wird das Licht. Je punktueller, umso härter. Eine großflächige Lichtquelle verringert den Schatten, reduziert den Kontrast und dämpft die Strukturoberfläche. Eine punktuelle Lichtquelle bewirkt das Gegenteil.
Dies geschieht weil das Licht bei einer großflächigen Lichtquelle dein Objekt von mehreren Seiten trifft, was dazu führt, dass die Schatten ausgefüllt werden und die ganze Szene mehr, sowie weicher beleuchtet.

2. Nahe oder Entfernte Lichtquelle

Je näher das Licht ist, umso weicher wird es sein. Je weiter entfernt umso härter.
Je näher du das Licht heranführst, umso größer (also großflächiger) wird es in Relation zu deinem Objekt. Ziehst du das Licht weiter weg, wird es kleiner und somit punktueller.

3. Zerstreuung

Durch Zerstreuung wird das Licht verteilt und man erhält dadurch grundsätzlich eine großflächigere und damit weichere Lichtquelle. An einem bedeckten oder nebligen Tag wird der ganze Himmel zu einer einzigen sehr großflächigen Lichtquelle - die Himmels-Softbox.
Materialien wie transparentes Plastik oder weißes Tuch zerstreuen hartes Licht. Man kann einen Streukörper oder Diffusor vor ein künstliches Licht anbringen wie z.b. ein Reflektorschirm. Oder wenn du in der grellen Sonne bist, benutze ein helles Zelt oder einen weißen Stoff um das Licht, welches auf dein Subjekt fällt, zu dämpfen.

4. Abprallendes Licht

Abprallendes Licht funktioniert wie Zerstreuung. Ziele mit einer punktuellen Lichtquelle auf eine großflächige, matte Oberfläche (wie z.B. eine Wand, die Decke oder einen matten Reflektor) und es reflektiert nicht nur das Licht sondern zerstreut es über eine weite Fläche hinweg.
Benutzt du jedoch einen glänzenden Reflektor wird das Licht punktuell abprallen. Der extremste glänzende Reflektor ist der Spiegel. Das Licht wird punktuell reflektiert. Prallt das Licht von einer farbigen Oberfläche ab, kann dies die Farbbalance, bzw. die Temepratur deines Bildes ändern.

5. Das Abstandsgesetz

Das Abstandsgesetz (im Bezug auf Fotografie) besagt "Je weiter entfernt die Lichtquelle, um so mehr nimmt das Licht ab". Es wird also im Bezug auf dein Subjekt schwächer.
Die Regel sagt, dass das Licht abnimmt im Quadrat zu der Distanz. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Wenn du das Licht doppelt so weit von deinem Subjekt entfernst, hast du am Ende nur noch ein Viertel des Lichts auf deinem Subjekt.
In anderen Worten: das Licht wird schwächer wenn du es entfernst. Bedenke, dass hier auch das abprallende Licht (auch in einen glänzenden Reflektor) dazuzählt. Licht wandert.



6. Lichtfall

Du kannst deine Lichtquellen benutzen um den Bezug zwischen deinem Objekt und dem Hintergrund zu variieren. Wenn du das Licht nah an dein Objekt heranbringst, wird der Lichtfall auf den Hintergrund betonter. Ist das Licht weiter weg vom Objektjekt wird der Hintergrund relativ heller sein weil mehr Licht sich vom Subjekt auf den Hintergrund verteilt.
Dasselbe gilt für Seitenbelichtung. Ist eine Lichtquelle nahe an der Seite deines Objekts wird der Lichtfall über das Bild betonter sein wie wenn es weiter entfernt ist.

7. Frontales Licht

Frontales Licht schwächt die Strukturoberfläche. Licht von der Seite, von oben oder unten betont diese. Ein Portrait-Fotograf möchte die Lichtquelle nahe an der Linie des Objektivs beibehalten um Hautfalten zu dämpfen, während ein Landschaftsfotograf eher Seitenlicht bevorzugt um die Oberfläche von Steinen, Sand und Laub hervorzuheben. Generell ist mehr Oberflächenstruktur sichtbar je höher Winkel des Lichteinfalls auf das Objekt ist

8. Schatten

Schatten bringen Tiefe und Volumen in das Bild. Licht von der Seite, oben oder unten werfen tiefe und lange Schatten welche Volumen geben. Stilleben-, Produkt- und Landschaftsfotografen benutzen aus diesem Grund abgewinkelte Lichtquellen.
Positionier ein Licht hoch über deinem Objekt und leicht an der Seite und nach unten abgewinkelt. aber nicht so stark, dass der Schatten der Nase zu sehr auf der oberen Lippe zu sehen ist.

9. Gegenlicht

Gegenlicht kann man als eine stark zerstreute Lichtquelle benutzen. Eine Person, welche mit ihrem Rücken zu einem hellen Fenster steht, wird mit reflektierendem Licht von einer gegenüberliegenden Wand beleuchtet. Jemand der draußen mit dem Rücken zur hellen Sonne steht wird durch das Licht des Himmels von vorne beleuchtet. Wenn man eine helle Lichtquelle im Hintergrund benutzt und den Lichtfall dessen auf das Objekt reflektiert, wird man die Oberflächestruktur des Gesichts schwächen.

10. Farbe

Licht besitzt Farbe, obwohl es "weiß" aussieht. Dies nennt man Farbtemperatur und unser Gehirn kann diesen Eindruck sehr gut anpassen, so dass wie es kaum wahrnehmen.
Digitale und Analoge Kameras können jedoch Lichtfärbungen aufnehmen, die unser Auge nicht gesehen hat. Die Farbe des frühen Morgens oder des späten Nachmittags sind warm wohingegen die Mittagssonne bläulich sein kann.
Klare Glühbirnen werfen ein gelbliches Licht. Und jede Oberfläche von der dieses Licht abprallt fügt seine eigene Farbe hinzu. Mit einer digitalen Kamera kann man den Weißabgleich einstelen um die Lichtfärbung zu ändern oder um diese zu betonen wie zum Beispiel bei einer Landschaft oder einem Portrait eine wärmere Lichttönung zu geben.

Tips umsetzen

Wenn du einmal im Studio fotografiert hast, ergeben diese Tips viel mehr Sinn. Was viele Leute nicht verstehen wenn sie das erste mal im Studio sind ist...

 

Der Studio-Blitz hat normalerweise zwei Lampen. Ein Einstellicht und die Lampe für den eigentlichen Blitz. Diese Lampen können unterschiedliche Farbtemperaturen haben. Wenn du dein Licht positionierst, zeigen dir die Einstellampen den Lichtfall. Du wirst die Schatten sehen und eine Eindruck bekommen wie hart oder weich dein Licht ist. Wenn du allerdings blitzt, kann es sein, dass die Farbtemperatur anders ist als das, was du vorher gesehen hast.
Haben deine Fotos eine komische Lichtfärbung, kann es sein, dass du deine Kamera auf "Automatischen Weißabgleich" (AWB) gestellt hast. Deine Kamera hat den Weißabgleuch des Einstellichts gemessen, welches viel wärmer ist als der Blitz.