lightGIANTS
29Apr/115

5. lightGIANTS Freitags Workshop „Night of the Walking Dead“ [Rückblick]

Das war bisher einer der lustigsten "Friday night shoots". Das Motto war "Zombie Shooting", auch bekannt als "Night of the Walking Dead". Lisa Futterer (Atelier Hair Art & Design) hat Stunden damit verbracht, ein fantastisches Make-Up zu kreieren. Es war auch unser erster Versuch eines Shootings mit einer Nebelmaschine im geschlossenen Raum...


by Christian K.


by Markus Meier


by Laura Gube

Beim nächsten mal werden wir wohl eine viel kleinere Nebelmaschine benutzen. 🙂 Wir haben auch mit ein paar Farbfiltern an den Blitzen herumprobiert, um ein wenig Farbe in den Nebel zu bekommen. Es hat den Nebel nicht so gut wie erwartet eingefärbt, aber das Hair- und Rimlight war klasse.


by Markus Wochele


by Thomas Reimann


by Scott Lewis

Licht Einstellungen

Wir haben mit verschiedenen Lichteinstellungen hin- und herprobiert. Die Nebelmaschine ist nicht in den Diagrammen zu sehen, aber fast immer stand sie rechts aussen, ich denke ausserdem, dass wir in naher Zukunft eine Nebelmaschine zur Studioaussstattung hinzufügen sollten (aber keine, die eine ganze Disko in 2.2 Sekunden flutet).

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Eine der interessantesten Lichteinstellungen, die wir benutzt haben, sieht man auf dem Diagramm unten links. Es ist eine Abwandlung des "Clam Lightings". Das Hauptlicht ist in diesem Fall eine große Softbox weit oben, mit einem vertikalem Streiflicht als Fülllicht von unten. Man fotografiert zwischen den Softboxen durch, um ein fantastisches Licht zu erzeugen. Ich habe dieses Setup schon oft benutzt, wenn ich mit Durchlichtschirmen unterwegs war - aber es funktioniert auch wunderbar im Studio. Wir haben auch ein wenig mit meinem Ringblitz herumprobiert, aber mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt...

Ich hoffe, dass alle den Workshop genossen haben. Wir haben dieses Jahr noch ein paar Shootings mit Lisa geplant.

12Apr/110

[Test] Ringblitz EXR 400

Einleitung

Ich wollte schon sehr sehr sehr sehr lange einen Ringblitz haben. Mein ursprünglicher Plan war eine Weile zu sparen und dann einen Bowens Ring Flash Pro inklusive Generator zu kaufen. Aber als ich über den Godox EXR400 Ringblitz gestolpert bin, wollte ich diesen testen.
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Technische Daten:

  • Modell: EXR400
  • Max Abgabeleistung: 400W
  • Regelmöglichkeiten: 9-stufig
  • Leitzahl: 55
  • Blitzfolgezeit: 0.5 ~1.8s
  • Ausleuchtungswinkel: 65°
  • Spannungsversorgung Ladegerät: AC 240V 50Hz
  • Akku: wiederaufladbar (Ni-MH)
  • Akkulademöglichkeiten: AC 240V 50Hz Netzspannung und 12V DC Kfz Bordspannung
  • Austauschbarer Akku
  • Ladeindikator: Grüne Lampe
  • Über 200 Zündungen mit einer Ladung (Ich habe es geschafft, ca. 160 aus einem voll geladenem Akku zu bekommen)
  • Ich habe bereits ein tragbares Monolight vom gleichen Hersteller, daher war die Möglichkeit, den gleichen Akku in beiden Geräten zu benutzen für mich ein starkes Verkaufsargument. Ich habe 386,05 € + 11,35 €Versand + 22,50 € Einfuhrumsatzsteuer bezahlt.

    Lieferumfang:

  • 1x Blitzkopf mit Griff
  • 1x Generator
  • 1x Akkupack
  • 1x Ladegerät
  • 1x Funkauslöser (Sender und Empfänger)
  • 1x Tragetasche für Generator
  • 1x Aluminium case
  • 1x Durchlichtabdeckung
  • 1x Sync Kabel
  • 1,5m Anschlusskabel
  • 1x Kfz-Ladegerät
  • 1x Haltewinkel
  • Mein Eindruck

    "Ich habe die Kraft" naja, nicht ich - aber der Blitz! Auf der kleinsten Einstellung musste ich auf ISO 100 zwischen Blende 11 und 16 arbeiten. Ich hatte gehofft, eine etwas kleinere Tiefenschärfe zu erhalten. Auf voller Kraft auf kurze Distanz wird es für Models sehr unangenehm. Der Blitz hat die selben Grundlegenden Probleme wie auch mein anderer Blitz des selben Herstellers. Sie sollten eine viel niedrigere Lichtabgabe auf der minimalen Einstellung haben, aber das kann man einfach um gehen indem man einen Schritt zurückgeht und eine andere Brennweite wählt. Sehr sinnvoll finde ich die Tasche für den Generator, da sie das System mobil macht, denn das Kabel zum Blitzkopf ist nicht das längste. Wenn man den Generator auf den Boden zum shooten auf den Boden legt kann man sich nicht weit bewegen. Aber der Generator ist nicht sehr schwer, also kann man, mit dem mitgelieferten Schultergurt, seine Lichtquelle einfacher einstellen und kann sich in der Location frei bewegen.

    7Apr/110

    The Big Boom Theory

    Einleitung

    Wir haben schon eine Weile nach einem ordentlichen Galgenstativ gesucht. Es sollte Räder haben, damit man es einfach im Studio benutzen kann, sowie stabil genug für einen großen 400W Bowens Gemini Blitzkopf mit einer 160cm großen Octabox. Nachdem wir uns einiges angeschaut hatten, haben wir uns auf das Walimex Galgenstativ geeinigt. Da wir in der Vergangenheit bereits "Walimex Pro" Equipment gekauft und wieder zurückgeschickt hatten, da es einfach nicht dem entsprach, was ich als PRO Standard bezeichnen würde, war ich zuerst etwas besorgt über diesen Kauf.
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    Produkt Eigenschaften

  • sehr robustes, stabiles und tragfähiges Galgen-/ Schwebestativ
  • ideal für professionelle Ausleuchtungen direkt von oben
  • Belastbarkeit des Auslegearms max. ca. 10kg
  • stufenlos verstellbar
  • 3x 2700g Gegengewicht
  • flexibel einsetzbar durch 5 feststellbare Gummirollen
  • mit Stellplatz für Generator, Akku o.ä.
  • inklusive Gewichtetasche zum zusätzlichen Beschweren
  • Wir haben 300 € + ca. 30 € für den Versand bezahlt. Es hat ca. 3 Werktage gedauert, bis die Lieferung angekommen ist.

    Mein Eindruck

    Es ist groß (siehe unten stehende Tabelle), stabil und trotzdem einfach im Studio hin- und herzubewegen. Das Gegengewichtssystem funktioniert gut, daher ist es einfach das Licht dorthin zu positionieren, wo man es braucht. Die "Aufbauanleitung" liess noch einige Wünsche unerfüllt, da sie eine einzelne, kopierte Seite mit einem Bild war, das dem endgültigen Produkt ähnlich sah. Die benötigten Werkzeuge für den Aufbau waren mitgeliefert und der Aufbau hat ca. 30 Minuten gedauert (man benötigt zwei Personen dafür). Ich bin bisher sehr beeindruckt und hoffe, dass es ein Walimex Produkt ist, das sich (auch über Zeit) bewähren kann.

    Breite ca. 65cm
    Max. Länge
    ca. 290cm
    Höhe Ausleger (min.-max.) ca. 35cm - 310cm
    Gegengewicht à ca. 2700g
    Vertikaler Schwenkradius ca. 180°
    Anschluss 5/8 Zoll Spigot
    Max. Last des Auslegers ca. 10kg
    Gesamtgewicht ca. 25kg
    Material Metall (Rahmen), Gummi (Räder)
    1Apr/111

    [Test] Blackrapid RS DR-1 Doppelgurt

    Intro

    Vor einer Weile hatte ich die "Phottix Velo Camera straps" getestet. Im großen und ganzen waren sie, bedingt durch die sehr schlechte Qualität der Metallteile, nicht zu 100% verlässlich. Manche dieser Teile musste ich verändern, um sie überhaupt benutzbar zu machen. Dann haben die Leute von Blackrapid mir einen Satz ihrer RS DR-1 Gurte geschickt...

    RS DR-1 Test

    So wie auch der "Phottix Velo Quick Strap" ist der "Blackrapid RS DR-1 Double Strap" entwickelt worden, um mit zwei Kameras arbeiten zu können. Der Listenpreis liegt bei etwa 130€ und soweit ich weiss ist dies auch der übliche Strassenpreis.
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    Das System ist sehr bequem zu tragen und (wie zu erwarten) sehr einfach einzustellen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Ausführungen sind die Karabiner und die Art, wie sie an der Kamera befestigt werden. Blackrapid  benutzt hier einen Stahl, der sehr stabil ist und einen guten Eindruck macht.

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    Für den Test habe ich meine zwei schwersten Setups benutzt. Zum einen hatte ich:

    • Sony Alpha 900 mit Hochformatgriff und zwei Akkus.
    • Tokina 80-200mm 2.8 ATX-PRO (sehr schweres, altes Objektiv).
    • Minolta 5600HSD mit externem Batteriepack.

    Und zum anderen:

    • Sony Alpha 700 mit Hochformatgriff und zwei Akkus.
    • Zeiss 24-70mm 2.8 SSM.
    • Sony HVL F42AM.

    Danach bin ich ein paar Treppen hoch und runter gelaufen (wobei ich an die Zahlungen für meine Fotoversicherung gedacht habe), aber nichts ist herunter- oder abgefallen. Dann habe ich den Blackrapid einem "richtigen" Test unterzogen. Ich habe den Karabiner an meiner Werkbank fest gemacht und habe so stark, wie ich konnte an den Gurten gezogen. Ich bin nicht gerade zierlich gewachsen und habe das Material stärker belastet, als man erwarten würde, dass es dies aushalten könnte.  Ich bin froh sagen zu können, dass das Blackrapid System diesen Test mit fliegenden Fahnen bestanden hat. Wenn es den "Scott Belastungstest" bestehen kann, dann können ein paar Kilos Kamera kein Problem dafür sein.

    Schlussfolgerung

    Ein bequemes System, das stabil und einfach in der Anwendung ist und für den Dauereinsatz konzipiert wurde. Ich würde mir eine Adapterplatte wünschen, die einfacher mit dem Hochformatgriff zu Benutzen ist, aber dass ist nur ein kleiner Punkt. Blackrapid haben ein Produkt, dass dem "Phottis Velo system" überlegen ist, weil man davon ausgehen kann, das es nicht auseinander fällt.