lightGIANTS
25Nov/101

1. lightGIANTS Freitags Workshop [Rückblick]

Uns liegt sehr viel daran, die Erfahrungen und das Wissen nicht für uns zu behalten, sondern es auch weiterzugeben, andere Menschen mitzureißen, erste Studioberühungen zu ermöglichen und den einen oder anderen vielleicht mit dem "Lichtvirus" anzustecken - wer weiß!

Mit diesem Hintergrund wurde ein neues lightGIANTS Projekt ins Leben gerufen. Scott nannte es sofort "Friday night shoot". Wir möchten jeden letzten Freitag im Monat eine Art "Workshop" anbieten - natürlich mit unterschiedlichen und vor allem interessanten Themen rund um das Thema (Studio)Beleuchtung und Fotografie. Die Teilnehmerzahl wird jeweils limitiert.

Der erste Workshop fand bereits am Freitag 29. Oktober 2010 statt und wir starteten die Serie mit dem Thema "Tabletop". Insgesamt waren fünf Teilnehmer sowie alle vier lightGIANTS Mitglieder anwesend.

Neben dem Erfahrungsaustausch ist uns auch eines ganz wichtig: Die Teilnehmer sollen neben einem schönen Abend auch einfach tolle Studioaufnahmen mit nach Hause nehmen.

Die Ergebnisse des ersten Workshops möchten wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten:

Quelle: Johannes-Konrad

Quelle: !Shot by Scott!

Quelle: !Shot by Scott!

Quelle: photovitality

Quelle: ropmann

Quelle: Johannes-Konrad

Und da Scott die ganze Idee ins Leben gerufen hat, darf natürlich der "Master of Light" im Blogpost nicht fehlen:

Quelle: ropmann

12Nov/106

portable MonoLight [Testbericht]

Das EX Series MonoLight ist mit 400W und 600W zu erhalten und ist für den Außeneinsatz gedacht, außerdem gibt es einen EXR 400 Ring Blitz. Ich habe die 400W Version für 240,- EUR + 12,- EUR Versand + 24,- EUR Zoll direkt aus China bestellt (via eBay). Die Blende variiert weniger als F0,1 bei einer Belichtungszeit zwischen 1/60s und 1/500s.

Das Kit enthält:
1x Blitzkopf mit Handgriff
1x Power Pack
1x Akku
1x Ladegerät
1x Set an Funk-Triggern
1x Aluminium Koffer
1x Diffusor Aufsatz
1x Auslösekabel
1,5 Meter Stromkabel
1x Zigarettenanzünder Kabel
1x Tragetasche für das Powerpack

Technische Daten:
Original Hersteller: Unbekannt, wird aber von mehreren Herstellern online angeboten. (online leicht zu finden)
Model: EX400
Max power Output: 400WS
Power variation: 9 steps in 1/3 (not yet verified with a flash meter)
(ISO100)Guide Number: 52
Bayonet: Bowen/Aurora
Modelling Lamp: 12V 20WS halogen
Recycle Time (Full Light): 1.8s @ full power
Illumination Angle: 65
Rated voltage of the Charger: AC 100V-240V 50/60Hz
Battery: Rechargeable nickel-hydrogen battery
Battery Charge Mode: Exclusive Charger
Battery Loading & Unloading: Built-in (replaceable)
Full Charge Indication: Green light

Akku
Der Hersteller gibt die Akkuleistung mit 180 Blitzauslösungen bei voller Leistung (600W) an, ich habe 160 Auslösungen mit einer vollen Ladung und meinem 400W Blitz hinbekommen. Das Aufladen des Akkus kann ebenso am Zigarettenanzünder im Auto passieren. Als nächstes werde ich aber einen weitern Akku bestellen, denn selbst 160 Auslösungen sind zu einschränkend in der Praxis.

Erster Eindruck
Es hat nur 4 Arbeitstage gedauert bis die Sendung aus China in Deutschland war. Ich kann nur sagen das ich daher schon vor dem öffnen des Paketes positiv überrascht war. Die erste Akkuladung hat 3 Stunden beansprucht. Da es sich um ein „Made in China“ Produkt handelt war ich skeptisch was die Qualität anbelangt und ich plante den Blitz gleich wieder zu verkaufen falls ich damit nicht zufrieden sein sollte. Aber ich bin froh sagen zu können, dass die wichtigen Teile des Systems, Blitzkopf, Power Pack, Akku und Ladegerät von einer ausreichenden Qualität sind. Nur die billigen Trigger und der Alukoffer sind meiner Meinung nach reine Platzverschwendung (Der Koffer könnte höchstens zur Aufbewahrung dienen). Außerdem ist eine angenehme Schultertasche für das Power Pack dabei, welche ich wohl häufiger benutzen werde.

Erstes Problem
Der Blitz ist sehr leistungsstark. Wenn er auf der niedrigsten Stufe steht, leuchtet er einen 4x6m Raum (gegen die Decke geblitzt) @ F5.6 ISO100 1/250 aus. Und volle Leistung fühlt sich wie eine Kernexplosion an 😉 . Aber da der Blitz für den Außeneinsatz gedacht ist, ist dort auch wesentlich mehr Raum um damit zu arbeiten und das macht es einfacher und ermöglicht somit auch mit der Tiefenunschärfe zu arbeiten.

Zweites Problem
Im Neiger des Blitzkopfes ist ein Schirmhalter integriert, dieser ist allerdings zu klein für meine Shoot-Through- und Reflexschirme. Daher kann ich damit leider nichts anfangen. Man kann den Handgriff vom Blitzkopf entfernen welcher mit einer Standard 1/4“ Schraube befestigt ist. So habe ich dann ein Spigot am Blitzkopf angebracht. Da ich den Blitz so wie so nicht als Handheld-Blitz verwenden wollte ist das für mich kein großes Problem.

Drittes Problem
Wenn man die Blitzleistung herunterregelt, entläd sich der Blitz nicht selbstständig. Man muss ihn einmal abfeuern, mit der nächsten Ladung steht dann die eingestellte Leistung zur Verfügung.

Positives
Auch wenn ich nicht viel Positives gesagt habe bin ich vom Blitz begeistert. Er ist preiswert, leicht und benutzt das weit verbreitete Bowens-Bajonett (wofür ich schon einen Haufen Lichtformer besitze 🙂 ) Solange man die Grenzen des Blitzes kennt kann man damit gut arbeiten und er liefert gute Ergebnisse:

Die drei benutzten Setups:

- Scott

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